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Zwei grosse Themen bei der GV der IG Kunst und Kultur

VADUZ

Am Montagabend fand in den Räumlichkeiten der Kreativ Akademie in Vaduz die Generalversammlung 2022 der IG Kunst und Kultur statt. Die Präsidentin Katrin Hilbe berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und strich dabei heraus, dass die IG als Lobby-Organisation hauptsächlich nach innen aktiv gewesen sei und weniger nach aussen, weshalb man nun auch des Längeren nicht mehr in der Presse präsent gewesen sei. «Nach innen» bedeutet, im Dialog mit dem Kulturministerium, mit dem Amt für Kultur, mit der Kulturstiftung Liechtenstein und anderen. Der nächste Jour fixe mit dem Kulturminister Manuel Frick stehe unmittelbar bevor.

Neben den üblichen Vereinstraktanden und der Wiederwahl des aktuellen Vorstands fanden vor allem zwei wichtige Themen grosse Beachtung: Wie beurteilen die IG Mitglieder eine mögliche Mitgliedschaft bei der Liechtensteinischen Wirtschaftskammer und wie könnte eine mögliche Pensionskassenbeteiligung für selbstständig beziehungsweise zu einem Teil selbstständig erwerbende Kunstschaffende aussehen?

Vorstandsmitglied Michael Gattenhof berichtete über die Gespräche mit der Wirtschaftskammer und IGMitglied Jean-Pierre Sorichilli stellte ein mögliches Pensionskassenmodell vor. Beide Themen stiessen auf sehr grosses Interesse. Dem Vorstand wurde der klare Auftrag erteilt, am Ball zu bleiben und die Themen weiter zu vertiefen. Da auch das Bedürfnis ausgesprochen wurde, sich in der IG intern öfter zu treffen, strebt der Vorstand ein nächstes Meeting im Herbst an, wo über die Fortschritte der beiden Initiativen gesprochen werden kann. (eps)